Bauvorhaben Lübecker Weg

An der Strehlener Straße haben wir es vorgemacht: Aus alt wird neu mit hochwertigen Modernisierungsmaßnahmen. So wurde auch am Lübecker Weg gearbeitet und die Bewohner und Bewohnerinnen dürfen sich seit Kurzem über eine neue Fassadendämmung, neue Fenster und natürlich einen frischen Anstrich freuen.

Interview mit Ulrike Schnepel

Frau Schnepel, wie lange sind Sie schon mit dem Bauverein verbunden?
Ich bin Mitglied seit Mai 2000 und wohne beim Bauverein seit August des gleichen Jahres. Weil ich vom genossenschaftlichen Gedanken überzeugt bin, engagiere ich mich seit der Mitgliederversammlung 2018 im Aufsichtsrat der Genossenschaft.

Im letzten Jahr ist an Ihrem Wohnhaus viel verändert worden. Eine umfangreiche Modernisierung wurde durchführt und hat viel Geld gekostet. Hat sich das Wohnen durch die Maßnahme verändert?
Ja, ich habe sogar drei für mich sehr wichtige Veränderungen festgestellt. Meine Wohnung wird viel schneller warm. Meine Heizkörper drehe ich nur noch zur Hälfte auf und es wird trotzdem schnell warm. Und es ist viel ruhiger geworden. Wenn ich die Fenster schließe, höre ich von draußen nichts mehr. Das ist nach einem langen und anstrengenden Tag sehr erholsam. Außerdem ist das Haus außen und im neu gestrichenen Treppenhaus natürlich viel ansprechender. Der Wohnwert ist für mich viel höher als vorher.

Wichtig sind ja heutzutage vor allem die Heizkosten. Erwarten Sie hier deutliche Veränderungen?
Ja, die erste Maßnahme hier wurde von einem Energieberater begleitet. Der Fachmann hat eine Energieeinsparung von bis zu 50 % errechnet. Erforderlich ist natürlich eventuell eine Nachsteuerung der Heizungsanlage. Vor dem Hintergrund, der vor allem seit Februar steigenden Energiekosten, war die Modernisierung eine gute Entscheidung.

Verlief die Baumaßnahme reibungslos?
Leider nein, auch auf dieser Baustelle kam es zu Verzögerungen. Zum Beispiel durch Lieferschwierigkeiten und Personalausfälle bei den Handwerkern.

Wurde die Miete nach der Modernisierung erhöht?
Ja, das ist tatsächlich der Fall. Durch meine Arbeit im Aufsichtsrat weiß ich jedoch, dass eine Investition in dieser Größenordnung ohne Mieterhöhung nicht zu schultern ist. Der Wohnwert ist aber eben auch deutlich höher geworden, sodass es auch für mich als Mieterin eine nachvollziehbare und gerechte Entscheidung ist.

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